Was ist Resilienz? – Die Widerstandskraft, um mit (Diss)Stress umgehen zu können

Die Widerstandskraft gegen Stress ist Resilienz

Widerstandsfähigkeit in belasteten Lebenssituationen sein Eigen nennen zu können: Das wünscht sich sicher jeder Mensch. Widerstandsfähigkeit kann ein Mensch zu jedem Zeitpunkt in seinem Leben beginnen zu leben. Lernen, mit dem gegenwärtigen, aber auch mit vergangenem Stress – beispielsweise aus einer belasteten Kindheit – besser umgehen zu können, dies kann auch noch nach Jahrzehnten stattfinden.

Es gibt zwei Arten von Resilienz:

1. Die Primäre Resilienz, die wir schon bzw. in den ersten drei Lebensjahren durch Geborgenheit und angemessene Förderung erwerben.
2. Die sekundäre Resilienz, die Stressresistenz, die wir dadurch erwerben, dass wir selbst im Laufe unseres Lebens mit Belastungen fertigwerden und daraus lernen.

Die Primäre Resilienz

Es werden gewöhnlich sieben Stufen der primären Resilienz unterschieden.

1. Opimismus, also der unwiderstehliche Drang, immer das Beste in den Ereignissen zu sehen und sich auf das Positive zu konzentrieren.

2. Akzeptanz, also das Hinnehmen dessen, was nicht zu ändern ist, einschließlich dessen, wie man selbst ist. (Man muss sich selbst nicht großartig finden, es reicht zu denken, dass man da ist und das ist gut so wie es ist)

3. Lösungsorientierung, also die Konzentration darauf und der immer wieder aufgebrachte Wille, entgegen aller Schwierigkeiten Probleme nicht einfach nur hinzunehmen, sondern sie in einem positiven Sinne zu verändern.

4. Verlassen der Opferrolle, also der Beschluss sich nicht dauerhaft hängen zu lassen, sondern sich immer wieder aufzurappeln und sich aus den schlimmen Verhältnissen herausarbeiten zu wollen (sich hin und wieder hängen zu lassen ist hingegen ganz normal und sogar nötig).

5. Verantwortung übernehmen,  also die Bereitschaft, sich vorzuwagen und Dinge in die Hand zu nehmen, auch andere bei der Hand zu nehmen und ihnen beizustehen.

6. Netzwerkorientierung, also das Bewusstsein, dass man die Verhältnisse nicht allein verändern kann, sondern das man Verbündete braucht -  und diese zu suchen und sich mit ihnen zusammenzutun.

7. Zukunftsplanung, also die Bereitschaft, sich nicht mit den schlechten Verhältnissen abzufinden und den Traum vom besseren Leben nicht nur zu träumen, sondern alles daranzusetzen, ihn auch zu leben.

Die Sekundäre Resilienz

Die im Laufe des Lebens erst erworbene Fähigkeit, mit Stress umzugehen, umfasst u.a. folgende Punkte:

  • Erfahrungen, die ein Mensch gemacht hat, als erworbenen Schatz zu verstehen.
  • Erkennen zu können, dass man unter den verschiedenen Situationen (so klein man auch war als Kind) für sich sorgen konnte, sich in Sicherheit bringen konnte. Aber jetzt, als Erwachsener,  kann ein neuer Weg versucht werden.
  • Menschen, die in ihrer Kindheit durch ihre nächsten Bindungspersonen (Eltern, Adoptiveltern, Großeltern ect.)  seelischen und körperlichen Schmerz erfahren haben erkennen, dass sie außergewöhnlich belastungsfähig sind!
  • Gemachte Erfahrungen als Kraftquelle für sein HIER und JETZT zu nutzen.

 

 

 

 

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