Warum wir leiden

Tatsache ist, dass es uns allen hin und wieder schlecht geht, oder?

Ständig erleben wir Situationen, die uns zu schaffen machen. Doch sollten wir auch dann noch leiden, wenn das entsprechende Erlebnis in der Vergangenheit liegt, dann deswegen, weil die Verdrahtung unseres Gehirns unseren Geist beeinflusst. Machen Sie einmal folgendes Experiment, um das Selbst zu überprüfen. Ich gebe Ihnen einen Satz vor, und Sie schauen, was Ihnen dazu als erstes in Ihre Gedanken kommt:

Hoppe, hoppe Reiter. Wenn er fällt dann ...

Die Chancen stehen gut, dass Menschen, die in Deutschland aufgewachsen sind, dazu als erstes einfällt:

Hoppe, hoppe Reiter. Wenn er fällt, dann schreit er. Fällt er in den Graben, fressen ihn die Raben.

Es handelt sich bei diesem Beispiel um einen beliebten Kinderreim. Ein kurzer Impuls, wie beispielsweise der des Kinderreimes, macht deutlich, dass es nur einen Hauch benötigt, um Erfahrungen/Erinnerungsspuren von einst zu aktivieren, die dann eine Reaktionskette auszulösen. Ob es sich dabei um positive, schöne oder um negative, belastende Erinnerungen handelt, ist nicht steuerbar.
Dieser Kinderreim hat uns aber noch mehr zu sagen. Hoppe, hoppe Reiter,- ist noch okay. Wenn er fällt dann schreit er,- enspricht den Tatsachen. Fällt er in den Graben, fressen ihn die Raben,- stimmt nach meinem Wissen nicht. Unser Gehirn unterscheidet nicht, ob etwas stimmt oder nicht, es wird erst einmal im Flow abgerufen. Wie eine in Gang gesetzte Automatik, die dann abläuft.  Die dazu gehörenden Gefühle werden ebenfalls mit aktiviert, ob sie stimmen oder nicht.
Noch konkreter; bei einer Frau, die in ihrer Kindheit Rosenkohl essen musste, obwohl sie ihn nicht mochte, wird die Abneigung nur bei dem Wort Rosenkohl aktiviert.

Wir können also festhalten, dass manches von dem, was wir als Heranwachsende gelernt haben, stimmt, anderes jedoch nicht.

Als Kinder können wir zwischen beiden oft nicht unterscheiden, und häufig ist das, was wir für wahr halten – wie beispielsweise unsere Überzeugung minderwertig zu sein oder für die Probleme zwischen den Eltern verantwortlich zu sein – einfach eine falsche Wahrnehmung. Leider ist sie aber eine Wahrnehmung, die sich tief in unserem jungen Leben, in unserem jungen, teilweise noch unreifen Gehirn als WAHR verankert hat.

 Wenn Sie Fragen haben, schreiben Sie mir unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

 

 

 

Letzte Änderung am%PM, %27. %584 %2017 %15:%Jul

ISG Logo 3 z 4c hrotbdh logoDLK Logo kurz 4cvfp logo

Kontakt Sprechen Sie mich an!

epimelia

Ressan Doutheil
Rödgener Str. 103
57234 Wilnsdorf
T +49 271 . 31 76 88 61
info@epimelia.de

Mit dem Absenden akzepieren Sie meine unten verlinkte Datenschutzerklärung

FacebookTwitterG+

Anfahrt Finden Sie zu mir.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok Ablehnen